Rocket League

Fußball und Autos. Passt das? Ja, das passt. Spätestens seit Stefan Raab seine Autoball-Geschichte ins Fernsehen brachte, ist das nichts ungewöhnliches mehr. Der amerikanische Spieleentwickler hat genau diese Lücke erkannt und mit Rocket League eine Mischung aus Auto und Fußball auf den PC sowie auf die Playstation 4 gebracht.

Im Grunde ist Rocket League ganz einfach. Team Blau trifft auf Team Orange. Wer am Ende mehr Tore geschossen hat, gewinnt. Wie im Fußball halt. Allerdings steuert man keinen Fußballspieler, sondern ein Auto. Doch nur Vollgas auf den Ball drauf fahren wäre natürlich zu einfach. Daher gibt es noch für die Autos einen Boost der aufgesammelt werden kann. Ebenso kann das Auto springen. Dafür ist das Spielfeld mit Wänden versehen, welche man entsprechend entlang fahren kann.

Genau dieser Mix ist es, der das Spiel so wunderbar macht. Gerade wenn man mit mehreren gemeinsam spielt an einer Konsole spielt oder alternativ im Teamspeak hockt. Wunderbar spaßig.

Absolute Kaufempfehlung! Oder für Playstation Plus Mitglieder: Noch schnell downloaden. Dort ist es für die Mitglieder noch kostenfrei zu ergattern und bis zur Beendigung der Mitgliedschaft weiterhin spielbar. Also. Holt es euch.

Cities: Skylines

Als EA 2013 den neuesten Ableger von SimCity rausbrachte hatte ich richtig Hoffnung auf einen wirklich neuen Klassiker aus der Serie. Pustekuchen. Das Spiel enttäuschte leider in jeder Hinsicht. Mit einer kleinen Rasterkarte, mit vielen sinnbefreiten Fehlern und einem Singeplayer der dauerhaft eine Internetverbindung benötigt.

EA hat vor wenigen Tagen richtig derbe Konkurrenz bekommen. Cities: Skylines von Colossal Order/Paradox Interactive erschien und sieht seine neuste Schöpfung nicht als Nachfolger von der Cities in Motion-Reihe. Nach einigen Stunden muss ich das sogar so unterstreichen. Cities: Skylines ist ein direkter Konkurrent zu SimCity und mit der CiM-Reihe nur bedingt vergleichbar.

Das Spiel ist grundsätzlich ähnlich wie sein großer Konkurrent aufgebaut. Irgendwo ist eine Autobahnabfahrt und von dort aus muss man anfangen seine Stadt zu entwickeln. Straßen bauen, Bauzonen für Wohnhäuser, Gewerbeblöcke und Industriegebiete planen. Dann die öffentlichen Bedürfnisse befriedigen wie Ärzte und Krankenhäuser, für die Sicherheit und Brandbekämpfung sorgen.

Eines der gelungenen Features ist die Implementierung von Stromleitungen und Wasserrohre. Die Wasserrohre werden unterirdisch von einem selbst verlegt. Beim Strom wird es etwas kostenneutraler für einen selbst – je nach Bauweise. Grundsätzlich fließt der Strom von Gebäude zu Gebäude. Sollten die Gebäude bzw. Zonen jedoch auseinander stehen, muss man Strommasten aufstellen. Gerade am Anfang hat man den einen oder anderen Strommast auf seiner Karte. Genial.

Wann gab es das zuletzt? War das noch SimCity 2 wo man auch diese kleinen Sachen auf dem Zettel haben musste?

Unfassbar kniffelig ist auch das Budget- sowie Richtlinien-Management im Zusammenspiel mit Vierteln. Als Bürgermeister seiner Stadt muss natürlich das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben passen und gerade am Anfang, wie in jeder Wirtschaftssimulation, ein großartiges Spiel mit dem Feuer. Später schalten sich dann Viertel und Richtlinien frei. Dadurch wird es möglich, in bestimmten Bereichen Einfluss auf seine Gebäude zu nehmen. Die Viertel können als Forst-, Agrar-, Erz- oder Ölindustrie ausgewiesen werden. Demnach bauen sich dann plötzlich nette Bauernhöfe und Äcker in die Landschaft oder hochmoderne Industriefirmen. Ganz großes Feature. Als ob das nicht schon genial genug wäre. In den Vierteln können eigene Richtlinien veranlasst werden. Dadurch kann man z. B. der Öl- und Erzindustrie mit höheren Steuern versehen. Natürlich ist das auch für Wohnblöcke möglich. Dort können Rauchverbote verhängt werden. Selbstverständlich geht das auch für die gesamte Stadt und nicht nur für ein Viertel.

Einer der größten Knackpunkte bei SimCity waren die Karten. Die vorgegebenen Karten waren mit Rastern versehen. War ein Raster voll, muss man eine neue Stadt in einem neuen Raster beginnen. Das wurde in Cities: Skylines gut gelöst. Man beginnt auf einem eher kleinen Raster und mit dem Wachstum der Stadt erhält man Meilensteine. Meilensteine die dann dir die Möglichkeit geben immer weitere Raster dazu zukaufen. Diese liegen direkt an der eigenen Karte. Wunderbar!

Nach den ersten Stunden Cities: Skylines bin ich geneigt zu sagen: Wir haben einen neuen Branchenprimus! Am Anfang wurde ich auf eine harte Probe gestellt, weil ich zu ungeduldig war und damit zu schnell zu groß wurde. Mittlerweile habe ich vorerst den richtigen Weg gefunden und freue mich auf die nächsten genialen Entdeckungen in diesem Spiel.

Non-Stop (2014)

Worum geht’s? Auf einem Flug von New York nach London wird der Air Marshall Bill Marks (Liam Neeson) über das interne Netzwerk des Fluges kontaktiert. Der alkoholabhängige Marks soll innerhalb von 20 Minuten 150 Millionen US-$ auf ein Konto überweisen, ansonsten würde auf dem Flug jemand sterben.

Marks probiert mit Hilfe der Stewardess Nancy (Michelle Dockery) und seiner Sitznachbarin Jen (Julianne Moore) auf den Boardkameras die Person ausfindig zu machen, die ihm die Nachrichten zukommen lässt. Dabei wurde sein Air Marshall-Kollege Jack Hammond (Anson Mount) als verdächtig eingestuft. Als dieser kurz vor Ablauf der 20-Minuten-Frist auf Toilette geht, folgt Marks ihm. Bei der Unterhaltung kommt es zu Handgreiflichkeiten und Hammond versucht Marks zu erschießen. Marks konnte sich jedoch aus der Gefahrensituation retten und Hammond starb bei dem Kampf.

Im Aktenkoffer von Hammond findet Marks Kokain. Nachdem Hammond tot ist, erhält Marks eine neue Nachricht. Er habe ab jetzt wieder 20 Minuten Zeit das geforderte Geld zu überweisen, ansonsten würde wieder eine Person sterben.

Im Verlaufe der Story sterben aus unbekannter Ursache noch der Pilot und ein weiterer Passagier. Marks versucht durch Kontrollen der Passagiere den Täter zu finden. Nach einiger Zeit wird in den Nachrichten Marks als Entführer des Flugzeugs beschuldigt, welche auch im Flugzeug empfangbar sind. Dadurch vertrauen ihm die Passagiere immer weniger und in der Zwischenzeit hat Marks unter dem Kokain eine Bombe gefunden. Da wurde Marks klar, das es gar nicht um das Geld geht. Der Air Marshall bekommt es gerade noch hin, dass die Passagiere ihm wieder vertrauen. Die Bombe wird im hinteren Teil des Flugzeugs deponiert und mit sämtlichem Gepäck der Passagiere abgeschirmt. Der Co-Pilot wird gebeten, dass Flugzeug rechtzeitig auf eine Höhe von 8.000 Fuß runterzubringen. Im Sicherheitsprotokoll wird angenommen, dass auf dieser Höhe am wenigsten passiert. Das Flugzeug wurde derweil schon nach Island umgeleitet und von Kampfjets begleitet. Dadurch durfte der Co-Pilot die vorgegebene Route nicht verlassen, tut es aber mit dem herunterbringen des Flugzeuges dennoch.

Kurz vor der Explosion findet Marks durch ein Video heraus, wer hinter dem ganzen steckt. Die beiden Täter konnten, mit Hilfe eines NYPD-Kollegen, ausgeschaltet werden, die Bombe explodierte und konnte dennoch auf einem Flugplatz in Island notgelandet werden. Aus dem vermeintlichen Entführer wurde am Ende dann der Held in den Medien.

Wie war der Film? Die Story war sehr unterhaltsam und gut erzählt. Generell wirkte die Erzählung sehr kurzweilig, weshalb der Film auch keine langweiligen Stellen hatte. Von mir gibt es daher 8-9 Punkte.

Defuse on The Fly

Ich bin mit dem First-Person-Shooter Counter-Strike groß geworden. Mein Bruder entdeckte CS bereits in der Beta. Klar, da habe ich dann auch schon das eine oder andere mal zugeschaut und natürlich auch in die Tasten gegriffen. Mittlerweile ist der beliebte Ego-Shooter in seiner vierten Generation (Counter-Strike: Global Offensive) bereits seit über 2 Jahren über die Steam-Plattform online.

Im Oktober erscheint ein „Bonus“-Teil, so würde ich es jetzt mal nennen. Aber, eigentlich wollte ich darauf nicht hinaus. Es gibt zu dem Spiel auch ganz lustige Filme, wie dieser hier:

Parov Stelar – All Night

Electroswing! Irgendwie habe ich heute eine neue Musikrichtung für mich entdeckt. Wobei so richtig ist das nicht richtig. Elektronisch angehaucht ist immer gut und auch sonst bin ich immer schon recht flexibel gewesen. Allerdings hat mich »All Night« von Parov Stelar total vom Hocker gehauen. Kennt ihr nicht? Ich bis heute auch nicht. Stelar ist übrigens ein österreichischer DJ. Gut zu wissen. Ich muss noch einige Sachen von Stelar anhören. Kann vermutlich nicht schlecht sein :).

257ers – Warum

Irgendwie habe ich einen Ohrwurm. Einen Ohrwurm von deutschen Rap aus dem Selfmade Records-Label. Die Geschichte des Hip-Hop-Trios ist auch relativ cool.

In den 90er Jahren waren die 257ers eine Graffiti Crew. Die Zahlenkomibnation ist ein Wink in Richtung der Heimat der drei. Alle drei kommen aus Essen (Postleitzahl: 45257). Später hörte man auf, legte eine Pause um dann ab 2006 sich als Hip-Hop-Trio zu definieren. Bis heute kannte ich das Trio noch nicht wirklich. Ich höre dann mal weitere Tracks und hoffe, dass ich nicht auf die Nase falle ;-).