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Google+ und die Revolution?

Seit einigen Wochen ist Google+ auf dem Deutschen Markt. Auch ich bin mittlerweile bei Google+ gelandet. Nach dem die Invites mal aktiv und mal inaktiv sind.

Als es bei mir dann mal soweit war, lag mein aktivierter Account tatsächlich eine ganze Woche sinnlos im Web2.0 rum. Doch am Wochenende wollte ich mir der Sache dann mal etwas genauer anschauen. Wichtig sind die Circle (Kreise) in Google+. Das merkte ich schon vorher durch die viele Diskussionen in Twitter und den etlichen anderen Kommunikationswegen.

Google+ ist für mich eine quasi Weiterentwicklung von Twitter. Die Grundidee ist relativ gleich. Eine Art-Microblogging. Jedoch hat G+ keine Begrenzung auf 140 Zeichen. Zumindest ist mir in meiner kurzen Ausprobung auch noch keine Begrenzung auf x-Zeichen aufgefallen.

Die “Weiterentwicklung” zwischen Twitter und Google+ liegt letztendlich zwischen den Kreisen, die Circles also. Mit diesen kann man bestimmen, was man den Leuten mitteilen möchte oder auch nicht. Das ist im Vergleich zu Twitter schon ein großer Vorteil. Man kann Sachen für bestimmte Kreise freigeben, während andere bzw. Leute, die man nicht in seinen Kreisen hat nicht, lesen können. Das ist für die Privatsphäre natürlich ein ganz großer Vorteil.

Auch schön bei G+ ist, das man mehrere Personen auswählen kann und die dann entsprechend mit einem Mausziehen in einen Kreis wählen kann. Das gefällt mir natürlich auch sehr gut, vor allem weil es praktisch ist.

Man muss sich natürlich noch vor Augen halten, dass G+ im Betastadium ist. Was noch kommt, wird man sehen. Eines hat G+ für mich jetzt schon erreicht: Ich sehe darin endlich mal ein nützliches Web2.0-Projekt von Google. Die Geburten von Orkut, Buzz, Wave und wie sie alle hießen, haben es ja nicht lange ausgehalten. Schauen wir mal. Das Web2.0 ist immer wieder für eine Überraschung gut!

Autor: Dennis

Chefsesselakrobat und begeisteter Blogger wie auch Sport- und vor allem Serienfanatiker. Baujahr Mitte 1989.

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