GWO 2014 – Achtelfinale

Schreibe einen Kommentar
Sport / Tennis

Wie am Dienstag in meinem Blogpost zu meinem 1. Besuch beim Tennis angekündigt, sollte der 2. Besuch nicht allzu lange auf sich warten lassen. Am Donnerstag standen die ersten Achtelfinalpartien auf dem Programm. Dazu kam für den großen Sportfan die ersten Begegnungen der großen Topstars Rafael Nadal und Roger Federer.

Um 12 Uhr eröffnete Federer den Spieltag auf dem Centre Court gegen Joao Sousa. Im Vergleich zu Dienstag war der Court bereits nach der Hälfte des 1. Satzes gut gefüllt, ausverkauft jedoch über den gesamten Tag nicht. Dabei war das Auftaktspiel sehr angenehm. Sousa konnte den 1. Satz im Tiebreak für sich entscheiden. Leider hatte Federer den Portugiesen nach gut 90 Minuten Spielzeit geknackt und so war die Entscheidung im 3. Satz leider nicht spannend.

Anschließend ging es weiter mit Yen-Hsun Lu gegen Ivo Karlovic weiter. Lu gewann zwar in 2 Sätzen, benötige jedoch immer den Tiebreak. Karlovic hatte nicht gerade seinen besten Tag und so kamen auch seine Aufschläge nicht so gut wie noch am Dienstag.

Da das dritte Einzel ausfiel zog die Turnierleitung das Doppel von Roger Federer und Mario Chiudinelli ins Stadion. Die beiden Schweizer kamen per WildCard ins Turnier und mussten in der 1. Runde nicht antreten, da ihre Gegner das Spiel kurz vor Beginn absagten. Daher ging es gleich eine Runde weiter und dort standen Alejandro Falla und Santiago Giraldo gegenüber. Die Kolumbianer schlugen zuvor in der 1. Runde übrigens Benjamin Becker und seinen Partner Teymuraz Gabashvili.

Federer und Chiudinelli hatten aber relativ einfaches Spiel. Die Kolumbianer konnten gegen die guten Aufschläge beider Schweizer nichts anrichten und machten selbst zu viele Fehler. Am Ende hieß es 6-3 6-3 für die Schweizer.

Das „Mainevent“ war allerdings das Spiel zwischen der Weltranglisten-Eins Rafael Nadal gegen den Deutschen Dustin Brown. Die Stimmung im Gerry-Weber-Stadion war gleich zu Spielbeginn auf hohem Niveau. Dazu Dustin Brown der gleich zu Beginn klar machte, dass er hier gewinnen möchte.

Nadal hatte deutliche Probleme sich mit dem Spiel von „Dreddy“ anzufreunden. Brown spielt eher altmodisch, so würde ich das für die heutige Zeit nennen. Serve-and-Volley. Was natürlich auf einem Belag wie Rasen funktioniert. Der Spanier kam damit nicht gut klar.

Ein Interessanter Vergleich bei den beiden ist auch die Zeit zwischen den Ball wechseln. Während Nadal seine einhundert Rituale und seine ständigen Gänge zum Handtuch vollführt, steht Brown schon wieder an der Linie und wartet. Zu keinem Zeitpunkt hat sich Brown auch nur ein Handtuch mit nach hinten genommen. Sehr ungewohnt. Aber gefällt mir. Ich mag Serve-and-Volley eh. Unnötig lange Ballwechsel sind nur bedingt das, was ich über Stunden sehen möchte.

Bilder habe ich auch gemacht. Gibt es im Flickr-Account von mir. Entweder in einem gesammeltem Album oder in ganz vielen.

Der Autor

Kopfmensch. Querdenker. Eckt gerne an. Hilfsbereit. Serien verliebt. Sporthungrig. FC Bayern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.